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PROBLEMSTELLUNG
IP-Videoüberwachung existiert seit den 70er Jahren. Inzwischen haben wir uns von ihrem Nutzen überzeugen lassen und sind uns der Vorteile, die ihr Einsatz mit sich bringt, bewusst. Im Verkehrswesen sorgen Videokameras für flüssigen Verkehr und das Erkennen potentieller Staus, noch bevor sie entstehen. Im Einzelhandelssektor verringert die Videoüberwachung die Zahl der Ladendiebstähle und optimiert die Arbeitsabläufe des Geschäfts, indem das Bilden von Warteschlangen an den Kassen rechtzeitig erkannt wird. An öffentlichen Orten hat die Anwesenheit einer Kamera zur Folge, dass sich die Menschen vor Verbrechen geschützt fühlen und dass Gebäude vor Vandalismus bewahrt werden können. In der Finanzwelt tragen Kameras in Banken und an Geldautomaten dazu dabei, Betrug vorzubeugen und die Zahl der Diebstähle zu verringern.
Fortschritte in der Digitalkameratechnologie ermöglichen nun viele neue Applikationen. Leistungsmerkmale wie z.B.: Bewegungsdetektion, Geräusch- und Hitzesensoren, hochentwickelte Mustererkennung und Nachtsicht erlaubt die Entwicklung neuer, intelligenter Applikationen. Darüber hinaus fällt der Preis der einzelnen Bausteine durch die Nutzung von Komponenten auf der Basis von Industriestandards und forgeschrittener digitaler Schalttechnik drastisch, was eine Videoüberwachung für kleinere Betriebe oder den Hausgebrauch realisierbar macht.
Die Bereitstellung von Videoüberwachungs-Equipment ist seit jeher die Aufgabe von Herstellern von Security- und Videokomponenten gewesen, die sich auf diese Branche spezialisiert haben. Meist handelt es sich hierbei um Spezialanfertigungen, die dann dementsprechend teuer sind. Der Markt bewegt sich nun von einer Mischung aus analogen und digitalen Installationen zu vollständig digitalen Lösungen, die Komponenten basierend auf Industriestandards verwenden, wie z.B.: IP-Kameras für Videoaufnahmen; Ethernet und Wi-Fi für Videoübertragungen; PCs zur Steuerung und Überwachung; gewöhnliche Computerfestplatten zur Speicherung und Archivierung.
Diese technologischen Veränderungen lassen hochentwickelte IP-Videoüberwachungslösungen selbst für die kleinsten Betriebe oder Privatanwender erschwinglich werden. Durch ihre Industriestandard-Komponenten können sie über die bestehende Netzwerkinfrastruktur durch verkabelte oder drahtlose Ethernet-Verbindungen installiert und integriert werden. Die Überwachung der Kameras erfordert keine teuren Aufzeichnungs- und Betrachtungs-Softwarepakete mehr; die Aufnahmen können auf handelsüblichen Festplatten gespeichert und an gewöhnlichen, lokalen oder Remote-PC-Monitoren betrachtet werden, überall dort wo eine gute Netzwerkverbindung zur Verfügung steht.
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