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PROBLEMSTELLUNG
Vor zehn Jahren konnten es sich nur die größten Unternehmen leisten, den Mitarbeitern, die von zu Hause oder unterwegs arbeiteten, einen Remote-Zugang zur Verfügung zu stellen. Die meisten von ihnen benutzten Dial-Up-Verbindungen über das Telefonnetz. Verbindungen und insbesondere Auslandsverbindungen waren extrem langsam und teuer. Solche Verfahren waren akzeptabel, wenn es unterwegs um die Synchronisation mit dem Untermehmens-Mail-Server oder den Download von Vertriebsunterlagen ging. Allerdings konnten Sie den Telearbeiter nie mit allen IT-Hilfsmitteln versorgen, die den Angestellten in einem zentralen Büro zur Verfügung stehen. All dies ist nun anders. Die weitverbreitete Verfügbarkeit von kostengünstigen Breitbandverbindungen kombiniert mit der Allgegenwärtigkeit des Internets resultiert darin, dass selbst der kleinste Betrieb seine Angestellte zu Hause und unterwegs mit vollständiger Netzwerkunterstützung versorgen kann, so als wären sie lokal mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden. Und dies bezieht sich nicht nur auf Daten: Fortschritte bei der Internet-Telefonie haben zur Folge, dass das Internet ebenfalls benutzt werden kann, um Telearbeiter mit dem Sprachnetzwerk des Unternehmens zu verbinden. Dadurch können die Telefonkosten, sowohl für firmeninterne als auch externe Telefonate, gesenkt werden. Eine durch die Europäische Kommission finanzierte Studie1 hat ergeben, dass Telearbeit positive Vorteile für Unternehmen und ihre Angestellten mit sich bringt. Im Einzelnen stellte der Bericht fest: "Breitband und andere fortgeschrittene Kommunikationstechnologien erlauben größeren Datentransfer zwischen den Teilnehmern. Dies kann bedeuten, dass Aufgaben, die häufigen Zugriff auf große Dateien erfordern, von zu Hause aus erledigt werden können." 1 Ist Telearbeit tragbar? - Eine Analyse ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkung, 2004, www.sustel.org
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